Kardiologie Forschung

Role of Comorbidities in
Heart Failure (RoC-HF)

Projektleiter: Nicolas Verheyen und Klemens Ablasser

Die Bedeutung der Diagnostik und Therapie von Komorbiditäten bei der Volkskrankheit Herzinsuffizienz gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die "Role of Comorbidities in Chronic Heart Failure" (RoC-HF) Studie ist eine Investigator-initiierte, prospektive Kohortenstudie, in der über einen Zeitraum von ca. 2 Jahren mehr als 200 PatientInnen mit optimal therapierter, chronischer Herzinsuffizienz eingeschlossen wurden. Die Studie zielt darauf ab, bisher vernachlässigte Komorbiditäten bei chronischer Herzinsuffizienz im Hinblick auf deren Prävalenz und Relevanz für den Krankheits-Progress zu beschreiben. Hierzu gehören insbesondere Störungen des Knochenstoffwechsels und daraus resultierend Osteoporose und Wirbelkörperfrakturen, aber auch Veränderungen der zentralen und peripheren Hämodynamik. In Fortführung eines Forschungsschwerpunkts unserer Abteilung liegt ein weiterer Fokus in der Erforschung von Biomarkern aus Blut und Harn, wobei hier die Nutzung der Biobank der Meduni Graz und Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnern eine zentrale Rolle spielen. Durch Ergebnisse aus der RoC-HF Studie sollen klinisch relevante Erkenntnisse über die Komplexität individueller PatientInnen mit chronischer Herzinsuffizienz gewonnen werden. Letzten Endes sollen die Ergebnisse zu einer individualisierteren, präziseren Medizin beitragen.

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